Sechs Hipster-Cafés, vier ICEs, acht Hotelzimmer, einer Hotellobby, zwei Hotelbars, eine Konferenz, zwei Veranstaltungen, eine Küche, ein Schlafzimmer, und zwei Parkbänke. Dazu drei Videos, etwa 120 Photos, vier Medium Posts, ca. 60 Reddit und Quora Kommentare und Antworten, 120 Zeilen Ruby, etwas weniger HTML, und das Übliche auf Facebook und Twitter… eine Woche mit dem 13″ TouchBar MacBook Pro.

  1. The Dongeling … it has begun
    Das 59€ “HDMI+USB+Power” Dongle war nur der Anfang. Ich bin jetzt Dongle-süchtig, kaufe alles was man so an Konvertern und Anschlüssen auf Amazon finden kann, und renne kompulsiv zu Apple, MediaMarkt, und kleinen Elektronikläden um vielleicht doch noch etwas Cooles zu finden. Ich kann mein MacBook Pro jetzt am USB Ladegerät, am mitgelieferen Charger, im Auto (dabei ‘abe isch doch gar kein Auto), in jeder Flugzeug-Ladekonfiguration, und mit Solar und externem Akkupack aufladen. Ich kann Musik mit USB-C, Klinke, und über den HDMI-Adapter hören, kann alles anschließen, was man anschließen will, und da gibt’s zwei Kabel von denen ich keine Ahnung habe, was sie tun.
    Das neue MacBook wiegt weniger als mein altes, aber die Kabel… ich brauch’ einen Sherpa für die Frankfurter Innenstadt.
  2. Das Keyboard ist eigentlich ganz gut
    Mir hat das MacBook Keyboard gar nicht gefallen, und selbst das “long travel” Keyboard des alten MacBook Pro hatte nicht genug Tiefe zu sich. Mit dem neuen jedoch, auch wenn es überhaupt keine Tiefe und Klick hat, kann ich super arbeiten.
  3. TouchBar?
    Wenn ich nicht den größeren Prozessor gewollt hätte, hätte ich wohl drauf verzichtet. Daß Escape jetzt ein On-screen-button ist, nervt mich weniger als daß ich mit dem kleinen Finger der linken Hand immer drauf komme und damit ESC drücke. Ansonsten ist’s eine nette Spielerei, bei FinalCut sogar recht hilfreich, und bei Apple Photos auch nicht zu verachten, aber im Augenblick für mich kein Dealbreaker wenn ich es nicht hätte.
  4. Dieser Headphone-Jack? Warum?
    … klar, “courage” und so. Aber ich würde gerne mein iPhone Headset verwenden. Wenn schon Courage, dann auch ganz und gar, oder?
  5. Wheeeeee
    Schnell is’ er schon, der Kasten. Ehrlicherweise komme ich von einem low-end MBP 2015, mit 128GB HD und so, und da fühlt sich sogar mein Arduino manchmal schneller an. Aber zwischen dem neuen MacBook Pro und meinem 27er iMac zuhause fühle ich kaum Unterschiede, außer natürlich bei Compressor oder in Motion.
  6. Ich kann (ja, das sagte ich schon, ist aber so saucool) meinen Laptop am USB Charger aufladen.
    Ehrlich, das war der Grund, daß ich meinen 12″ iPad Pro rumschleppte. Jetzt kann ich das MacBook Pro ganz gepflegt neben das Handy, die e-Zigarette, und die Kamera an meinen Universaladapter-USB-Charger hängen und muß mir nirgendwo auf der Welt Kabel- und Stromsorgen machen.
  7. TouchID Unlock ist schön
    und zusammen mit dem “Unlock with Apple Watch” Dingens habe ich mein Passwort nur nach einem Reboot eingeben müssen. Ich mag komplizierte Passwörter, aber ich mag’s noch mehr, sie nicht jedes Mal eintippen zu müssen.
  8. USB-C macht Strom und Daten
    Wenn mein Laptop zuhause steht, dann muss ich nur ein Kabel anstecken und habe alles, inklusive Ladespannung, fertig. Besser machen’s nur Windows-Anbieter mit Docking Stations. Aber so wie das aussieht, ist LaCie schon dran, sowas heraus zu bringen.

Ich bin kein Coder. Und technologiedoof bin ich auch. Ich arbeite in der Notfallmedizin und reise viel, das war’s dann auch schon. Deine Kilometerleistung könnte anders sein, was ich toll finde kann Dir vielleicht schnuppe sein, und Sachen die ich nicht bemerke könnten total störend wirken. Aber ich mag das Ding.

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