Ein paar zufällige Bilder vom Camino Frances 2017

2017 war ein gutes Jahr für den Camino. Zum ersten Mal seit 2005 nahmen die Zahlen etwas ab, Herbergen waren im Allgemeinen nicht ausgebucht, und der Juni war ein trockener, aber nicht zu heißer, Monat. Außer den zwei Wochen in der Meseta war also alles extrem leicht zu handeln.

Die Meseta war, trotz Hitze, das Highlight. Ich mag die öde Leere zwischen Leon und Burgos und hab ein bisschen Mitleid mit den Pilgern, die diesen Teil ausgespart haben und mit dem Bus oder Zug abkürzten. Es mag nicht die schönste Gegend sein, aber hier werden Freundschaften geknüpft und die Geister zurückgelassen.

Hört sich schwurblig an, ist aber mehr oder weniger ziemlich grundlegende Psychologie: man hat sich an den täglichen Trott gewöhnt, die Beine machen jetzt prima mit, der Weg ist flach, und weil es wenig gibt auf das man aufpassen muß, keine steilen Berge oder Kletterpartien über Geröllhalden, kann man im Wachzustand gut im Oberstübchen aufräumen.

 

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