Warum ich gegen die “Drei Hashtags” bin

Die “drei Hashtags” haben sich auf deutschen (und einigen deutschsprachigen) BarCamps mehr oder weniger als “das war schon immer so” Standard eingeschlichen. Wer genau damals auf die Idee kam, ein Mikrofon herumzureichen und die komplexen, wunderbaren, tollen, Menschen die ein Camp ausmachen auf drei Marketer-Slogans zu reduzieren konnte mir niemand verraten. Gründe für die Hashtags scheint es also zu geben, und wenn es nur eine gehörige Dosis RWA ist, aka “das haben wir schon immer so gemacht”.

Was sind die Gründe dagegen? Als zugegebener anti-Hashtagger bin ich hier natürlich nicht objektiv, aber kann zumindest einmal versuchen, meine Gedanken darzulegen.

Es ist “Orga”, nicht “organisch”, und damit antithetisch zum BarCamp Gedanken

BarCamp Orga sollte so dünn und unsichtbar wie möglich sein. Eine fast schon erzwungene Teilnahme an einer Gruppenaktivität ist das Gegenteil des BarCamp Gedankens. Die “Unkonferenz” Komponente des BarCamps stellt ja durchaus Wege bereit, Hashtag-Runden anzubieten. So wäre es zum Beispiel ein Gedanke, diese per-Session am Anfang einer Solchen zu haben. Oder sie als eigenständige (kurz-)Session anzubieten, auf der Hashtags ausgetauscht werden. In der Tat ist das Argument, dass dann ja da nicht jeder hingehen würde ein perfektes Argument gegen die drei Hashtags — alles was per fiat erzwungen werden muss hat eigentlich auf einem BarCamp nichts verloren.

Es ist “Labeling”

Die BarCamp Idee ist ja auch, aus seiner eigenen Zone heraus zu wachsen. Sowohl die unpersönliche Natur eines in die Luft gerufenen Marketing-Slogans (“Markus, #travel #food #agile”) als auch das dadurch entstehende Labeling arbeitet gegen diese Befreiung von der restriktiven Natur unserer alten Echokammer. Statt Menschen zu treffen, deren Interessen oder Angebote uns etwas versprechen, sind BarCamps eine verdammt gute Gelegenheit, einfach nur Menschen zu treffen. Aus unserer eigenen Interessenkomfortzone heraus. Ob Jan und Jenna #travel mögen ist weniger interessant als deren Gesamtheit als Individuuen, als komplexe, faszinierende, Gewebe aus so viel mehr als den ersten Attributen.

Wer sich immer nur in seiner eigenen Zone bewegen möchte, wer lieber weiterhin die selben Themen betrachtet, wer Andere als Empfänger und Sender eines kleinen Teils des unendlichen Universums an Interessen und Ideen sieht, der ist auf dem BarCamp eher nicht an der richtigen Adresse.

Wir haben unsere “drei Hashtags” ja sowieso schon überall

Auf unseren Nametags, auf der Twitterwall, in der Anmeldung. Mehr und mehr werden so BarCamp Teilnehmer zu drei autoselektiven Themen reduziert statt einfach zwei oder mehr Menschen in einen Haufen zu werfen, wilde Gespräche zu finden, und sich so kennenzulernen und Neues mit nach Hause zu nehmen. Jeder Mensch hat ein oder mehrere Steckenpferde. Ich bin da auch nicht ausgenommen. Das BarCamp ist eigentlich der perfekte Platz, mal nicht “der MySQL Typ” oder “der Arzt” oder “die Java Programmierin” zu sein.

Das “Introversions” Argument ist nicht besonders überzeugend

Eigentlich sollen BarCamps ja durch die Extraversion der Augenhöhe einen Gegenpol zu den traditionellen Konferenzen und der Introversion der geführten Planung darstellen. Ein kleines Nest für die, die sich auf solchen Konferenzen nicht wohl fühlen. Die ver-Organisierung der Camps durch mehr und mehr Struktur treibt diese weiter in die Richtung dessen, was man am stärksten vermeiden wollte: geführtes und vergütetes Lehren. In diese Kerbe schlagen auch die Unsäglichkeit der bezahlten Orga, die Liste an “Reglements” (interessanterweise wird die “keine Einführungsveranstaltung über 15 Minuten” Regel da immer rausgelassen), und eben solche Dinge wie per fiat Events und Aktionen auf einem Camp.

Conclusio

Events, die das Kennenlernen erleichtern sind keine schlechte Idee. Statt jedoch diese durch Einbindung in bestehende Strukturen zu erreichen, sollte eine Orga Möglichkeiten schaffen, die es den Teilnehmern leichter macht, solche in Autoregie zu realisieren. Wer auf BarCamps geht, der kommt, weil die Idee der losen und leichten Assoziation, das Bildermachen, das Twittern, das “drüber Reden”, das Beisammensein, das “aufeinander auf Augenhöhe zugehen”, und das “Neue(s) Kennenlernen” interessant erscheinen. Man kommt, weil man Keynotes und Einführungen, “Vorträge”, selbstverliebtes “Conference Pod” Verhalten, und Anderes eben uninteressant findet. Gerade ConfPods, die Tatsache dass immer die gleichen Menschen in ihrem “Pod” zusammenstehen, sind antithetisch zum BarCamp. Wer aufsteht, auf eine neue Person zugeht, sagt “hey, was machst Du denn Interessantes”, der lebt das BarCamp. Und in einer solchen Atmosphäre braucht man keine Hashtag Vorstellung, man braucht den BarCamp Spirit und den Willen, das BarCamp und seine Ideale hochleben zu lassen.

Lösungen (Addenda)

Nach einem Tag der Diskussion (welche hier und auf Twitter nachverfolgt werden kann), die berechtigte Forderung nach Lösungen statt Motzen. Hier also meine Gedanken:

1. Das “CampWiki” ist eine stark vernachlässigte Komponente des BarCamps. Es, zusammen mit der eigentlichen Idee des “Campierens” statt “Besuchens”, oder heute des “Lagerfeuergedankens”, stellt eigentlich das Rückgrat eines jeden *Camps dar. Auf diesem Wiki sollten die Teilnehmer sich auch vorstellen können, ad hoc Sessions planen, Outings und Abendveranstaltungen organisieren, und mehr. Genau wie der Rest des Camps ist sowas natürlich Basisdemokratisch und nicht verpflichtend. Angeboten werden sollte es aber auf jeden Fall, und ein Wiki aufzusetzen und in die Freiheit zu entlassen ist ja auch nicht so schwer.

Auf einem solchen Wiki kann man dann, wie das eigentlich immer gemacht wurde, eine CampHashtags Seite einrichten, auf der nicht nur Menschen Tags sondern auch Tags Menschen zugeordnet werden können.

2. Eigentlich ist das ConfPod ja unerwünscht. Man könnte aber zum Beispiel die erste Morgensession durch einen Hallway Track, verbunden mit einer Camp Einführung für Neue ersetzen. Wer sich ungerne an Menschen wendet oder nicht sprechen mag bis die “Fronten” geklärt sind, der kann sich dort Anregungen holen und unverbindlich vorstellen. Sessions sind ja eigentlich nicht der Kern des BarCamps sondern das Zusammensein in einer Lagerfeuer-atmosphäre.

3. Egal ob Wiki, Blog, Forum, oder eine andere Lösung, eine Vorstellung mit der Anmeldung aus der “Meet Me” Cards erstellt werden, die zusammen mit dem Twitter-Stream an die Wand projiziert werden. Also eine Galerie an Teilnehmern, online und via visual Media an der Wand.

Note: Auch wenn das Bild oben von einem BarCamp kommt, heißt das nicht, dass ich mich an dieses BarCamp richte. Ich hatte nur so ein schönes Bild von einer Opening Session, und da hat sich das angeboten. Ich richte mich, in der Tat, an kein spezifisches BarCamp, sondern gegen einen Trend den ich gerne im Keim erstickt sehen würde. Die BarCamps welche ich besucht habe (und von welchen ich Bilder habe) waren wirklich alle Spitzenevents.

81 Comments

  1. Auch als Anhänger esoterischer Behandlungsmethoden kann ich dem zu 100% zustimmen. 😉 Finde Vorabbewertung und komplizierte Auswahl von Sessions genau so schlimm. Diskussion über bessere “Kennenlernhilfen” fänd’ ich gut. @saarcamp -Session dazu?

  2. Hmmm… für mich war das nie Labeling sondern Anknüpfunspunkt. Gesprächsbeginn, nicht Gesprächsbegrenzung. Für mich haben die Hashtags immer als Kommunikationsförderung funktioniert. @legerdemain @kischtrine

  3. Ich habe das System in andere Kontexte übernommen und konnte sehr gut beobachten dass es die Kommunikation förderte. Wo vorher wenig Traute war jemanden anzusprechen kam durch 3-Wort-Vorstellung plötzlich Austausch zustande. @legerdemain @kischtrine

  4. Dann kann man ja für die ohne Traute eine Session mit Hashtags anbieten. Der BarCamp Gedanke des „ich spreche Jeden an“, also die Extraversion der Augenhöhe, geht dabei aber für die anderen verloren. So eine Session schafft Inklusion derer mit (noch) nicht-BarCamp Mindset auch.

  5. Im Sinne einer offenen Diskussion: Man wird ja nicht vom Barcamp ausgeschlossen wenn man keine Hashtags sagt oder in der Zeit einfach noch nen Kaffee trinkt und zur Sessionplanung dann einsteigt. 🙂 @legerdemain @kischtrine

  6. Auch haben sich auf den regelmäßig stattfindenden Barcamps ja Gruppen gebildet (was ich viel problematischer finde) die zwar meist offen sind aber trotzdem eine Hemmschwelle für neue darstellen. @legerdemain @kischtrine

  7. Könnte man ja in die Zeit legen die vor den Sessions passiert. Sess. sollten ja eigentlich nie das Zentrum des BarCamps sein sondern der offenene Austausch. Also 45 min keine Sessions und stattdessen Beisammensein, kennenlernen, ob über Kaffee oder in einer speziellen Session.

  8. Vielleicht waren wir auf unterschiedlichen Barcamps? Ich habe das #bcruhr im Kopf. Da sind regelmäßig Personen und Gruppen auch mal nicht in Sessions sondern am Reden. Auch das darf man ja selbst entscheiden. @legerdemain //cc @kischtrine

  9. Und es gab ja oft eher die Frage nach mehr Sessions (Abendsession/Nachtsession) als nach weniger. Da kommt es ja auch drauf an was die Teilnehmer wollen. Bin ich sehr falsch mit: Ich muss ja nicht an einer Sessionrunye teilnehmen wenn ich nicht will? @legerdemain @kischtrine

  10. Am Anfang gab es Vorstellungsrunden, aber die wurden immer länger. Später erfand jemand die drei hashtags, damit es schneller geht; vor allem auf größeren Barcamps. Ich mag sie, weil ich mir merke, mit wem ich noch reden möchte. Natürlich kann man auch zufällig mit jemandem ins Gespräch kommen. Und es gibt immer wieder Leute, die auf Sessions verzichten und sich unterhalten. Ich hatte auch nie den Eindruck, dass die Vorstellungsrunde verpflichtend ist; kommt wohl aufs Barcamp an…
    Kommt zum Almcamp. Da ist alles anders 😉

    1. Die Frage ist halt, ob wir Vorsgtellungsrunden wirklich brauchen. Wir sind jahrelang, fast ein Jahrzehnt, auch in Camps mit 300+ Teilnehmern (auch wenn man sich fragt, ob das überhaupt noch dem „Camp“ Gedanken entspricht) mit sub-10-Minuten Intros ausgekommen. Für die „Neuen“ gab‘s eine Orientierungs-Session mit Historie, Vorstellungen wenn man wollte, einer Frage und Antwort-Runde, und die „Alten“ hatten die 30 Minuten um sich wieder mal in den Arm zu nehmen. Danach war jeder ein „alter Hase“ und die freien und geplanten Sessions fingen an. Oder man zog sich in eine Ecke zurück und machte weiter.

  11. Vorstellungsrunden finde ich gut. 3 Hashtags machen sie schnell.
    Die Neu-Barcamper und die Leisen kommen zu Wort. Und hören die anderen außerhalb kleiner Zirkel.
    Ja, man muss über die Hashtags nachdenken. Eigene Anstrengung hilft meist für ein gutes Ergebnis.

  12. Ich finds ganz okay, weil man immerhin von allen einmal kurz einen Eindruck bekommt, wie das Publikum zusammengesetzt ist. In Kiel haben wir das bei über 100 Teilnehmer.innen aufgegeben und bieten seither 10 Minuten in denen alle gebeten werden, sich 3 Leuten vorzustellen, die sie noch nicht kannten. Ich komm da immer nicht weiter als bis zur ersten Person, aber auch das ist ok.
    Blöd fand ich ein Barcamp auf dem ich war, bei dem ich niemanden kannte und es auch keine Vorstellungsrunde gab. Ich mochte mich nicht so gerne an den Diskussionen beteiligen, weil ich nicht wusste, was das für ein Publikum ist.

    1. Also das “stelle Dich drei Menschen vor” ist doch schon mal eine schöne Sache. Auf jeden Fall näher an dem BarCamp Spirit des “treffe neue Menschen und gehe auf sie zu” dran als die Hashtags. Welche ja auch sein können… bin ich ja auch nicht gegen, zum Beispiel als Teil des (leider vergessenen) CampWiki das immer da sein sollte. AttendeeHashtags war normalerweise die Seite dafür, manchmal auch “AttendeeIntro”. Da kann man sich, auch als “scheuer” Mensch informieren.

      Ehrlich gesagt finde ich das mit dem “was das für ein Publikum ist” genau die Antithese zum BarCamp, weil dort ja kein “Publikum” sondern die Idee dass jeder Mensch eine Bereicherung ist vorherrschen sollte. Außerhalb des BarCamp, auf Unkonferenzen und Konferenzen verstehe ich das. Auf dem BarCamp, das (wenn es schon “aus Gründen” kein Camp mehr ist) sollte aber die Camp Atmosphäre des shared Fireside Chat immer noch vorne stehen.

      Ich will Dir damit nicht zu nahe treten, aber “the Camp Spirit”, der ja auch im Namen noch ganz groß vertreten ist, lebt genau von der nicht-Vor(ver)urteilung der Anderen und der Annahme dass das “Publikum” genau das ist, was es sein soll.

  13. Verstehe, was Du meinst.
    Bei einem Team ist es auch eine Teamentscheidung, wie und ob man das macht.
    Ich habe jedoch nun eine Lösung im Kopf, die, wenn es nach mir geht, beim nächsten durch mich organisierten barcamp zum tragen kommt.

  14. “The Camp Spirit”: Es geht mir nicht um Vorverurteilung. Es geht mir ums Wohlfühlen. Ich fühle mich wohler, wenn ich eine Ahnung davon habe, wer diese Leute sind, mit dene ich den ganzen Tag verbringen soll; mit denen ich meine Ideen teilen soll. Es mag in demFall aber auch daran gelegen haben, dass kein normales Barcamp zu Internet&Co war, sondern zum Thema “Zukunft”. Da waren ganz andere Leute.

  15. Die drei Hashtags beim BarCamp sind auch eine gute Methode, um Session-Ideen zu finden. Wenn ich höre, dass sich jemand für 3D-Druck interessiert, kann ich eine Session dazu anbieten oder ihn fragen, ob er eine macht, weil es mich interessiert.

  16. Feedly(?) kann mit deiner RSS-Info nicht umgehen.
    PS: Vorstellung in von den Teilnehmer_innen erstellten Kennenlernsession auszulagern finde ich sehr schön. (Ja, das sollte ein Kommentar sein. Nächstes Mal.)

  17. Hmmm… Bin so hin und her gerissen, weil ich es immer spannend finde, die Hashtags der anderen zu hören. Für mich selbst finde ich es aber immer ein bisschen quälend, mich in drei Schublädchen zu quetschen. Aber lieber Schublädchen, als auf einen Türöffner zu verzichten.

  1. SaarCamp mentioned this Article on twitter.com.

  2. BleibGesundCamp liked this Article on twitter.com.

  3. Grit Petersohn liked this Article on twitter.com.

  4. Stephanie A Kowalski liked this Article on twitter.com.

  5. Hilgerlicious Blog liked this Article on twitter.com.

  6. Hilgerlicious Blog reposted this Article on twitter.com.

  7. Richtig so: #Barcamp ohne Schubladen: mikka.is/warum-ich-gege…

  8. Christina Young reposted this Article on twitter.com.

  9. Shannon Ferguson liked this Article on twitter.com.

  10. Achim Domma liked this Article on twitter.com.

  11. Rolf Andreas Just liked this Article on twitter.com.

  12. Rolf Andreas Just liked this Article on twitter.com.

  13. Mikka Luster macht sich Gedanken über die UX von Barcamps.

  14. C. F. aus WI liked this Article on twitter.com.

  15. C. F. aus WI reposted this Article on twitter.com.

  16. Barcamp Hannover mentioned this Article on twitter.com.

  17. Die IT-Unke liked this Article on twitter.com.

  18. Die IT-Unke reposted this Article on twitter.com.

  19. Ela Euringer liked this Article on twitter.com.

  20. Daniela Sprung reposted this Article on twitter.com.

  21. E R I K 🎬 🔑 liked this Article on twitter.com.

  22. BleibGesundCamp liked this Article on twitter.com.

  23. Helen Hamphrey liked this Article on twitter.com.

  24. Juergen Eichholz liked this Article on twitter.com.

  25. DieMeurers liked this Article on twitter.com.

  26. Jacob Chromy liked this Article on twitter.com.

  27. Motweet mentioned this Article on twitter.com.

  28. Jacob Chromy reposted this Article on twitter.com.

  29. Karin Prinz liked this Article on twitter.com.

  30. Claus Berthold liked this Article on twitter.com.

  31. nico liked this Article on twitter.com.

  32. Frank Börger liked this Article on twitter.com.

  33. Bat_Cats liked this Article on twitter.com.

  34. nico reposted this Article on twitter.com.

  35. Johnny Than liked this Article on twitter.com.

  36. Chefblogger liked this Article on twitter.com.

  37. Thomas Bad Banks Olsen liked this Article on twitter.com.

  38. Achim Domma liked this Article on twitter.com.

  39. Markus Metz 🔜 🔛 🔝 liked this Article on twitter.com.

  40. MaLei liked this Article on twitter.com.

  41. kischtrine liked this Article on twitter.com.

  42. Chefblogger mentioned this Article on twitter.com.

  43. Markus Metz 🔜 🔛🔝 reposted this Article on twitter.com.

  44. Thomas Bad Banks Olsen reposted this Article on twitter.com.

  45. kischtrine reposted this Article on twitter.com.

Leave a Reply