#bcmuc war toll.

Jetzt ist’s also vorbei, das Wochenende. Und, wie bei jedem BarCamp, gilt mal wieder: für jeden alten Bekannten macht man drei neue Freunde. Zum ersten Mal Nils und Johannes Mairhofer IRL getroffen, und dutzende andere tolle Menschen. Vom „Vorglühen“ am Giesinger Bräu bis zur Abschlußveranstaltung war hier alles spitze und super gut organisiert.

Amazing Sessions

Dana’s „Mein Körper 2.0“ war ein spitzen-Vortrag. Auch wenn ich mich persönlich und beruflich manchmal mit dem Thema der Transsexualität beschäftige, bin ich als Cis-Mann doch nur ein Besucher in dieser Welt. Es passiert, daß uns ein Fenster in die Problematik und Herausforderungen der Transition geöffnet wird, Dana jedoch tat mehr: sie öffnete die Tür und bot uns an, in ihre Welt zu treten. Wir brauchen mehr Danas auf BarCamps.

Hannah erzählte mutig von ihrer Depression und dem Werdegang bisher. Ihre Session war nicht nur informativ, sie gab auch Anderen den Mut, sich mit einem „ich bin das auch“ an die Gruppe zu wenden. Wir brauchen mehr Hannahs auf BarCamps.

Zudem gab’s Interessantes aus der Welt des Bahnfahrens (wie man’s billiger macht), über Nahtod-Erlebnisse mit Schlaf-Apnoe, und mehr. Das Essen war toll, auch wenn nicht genug veganes für die Veganer unter uns da war, und die gesponserten Getränke rockten.

Die Beate Mader machte Sketchnotes von den Sessions auf denen sie war. Hier sind sie, zusammen mit einigen Beobachtungen. Martin Emmerich benutzt Freemind, auch toll, und hier sind seine Notizen als PDF. Auch die MindMap Datei kann man auf seinem Blog finden.

Meine Session(s)

Hinweis
Links zu einigen der diskutierten Artikeln am Ende. Eine wachsende Liste findet sich auf GitHub.

Nachdem die „Programming your Brain“ Session am Samstag gut ankam, wurde ich gebeten auch eine am Sonntag zu machen, was dann auch passiert ist („Brain Wars 2: The Medulla Strikes Back“). Ich denke, wir hatten Spaß, ein paar Errata und Links zu meinen Sachen sind auf meinem GitHub Profil zu finden. Für #bcbs17 denke ich mir, daß ich eine Session mit Experimenten anbiete.

Besonders happy macht mich die Adoption des Wortes „Schwurbel“ für alle Versuche, Behauptungen ohne evidenzbasierte Beweise aufzustellen.

Die Sketchnote des zweiten Vortrags kann man auf Beate’s Seite finden.

Vorschläge und Ideen

Gleich neben/hinter dem Microsoft Campus ist das Ibis und Novotel Gebäude. Mit etwas Geschick hätte man hier eine schöne #bcmuc Rate erarbeiten können, was Zogroasten es etwas einfacher gemacht hätte, auch nach dem schon sehr frühen Schluß (17:30) noch Anschluß zu finden.

Der Microsoft Campus war toll, aber so richtig „Gelassenheit“ konnte, schon wegen der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und zeitlichen Limitierung nicht aufkommen. Ich finde Microsoft’s Engagement super, frage mich halt aber auch, ob — wenn man so eine Location nimmt — es nicht besser wäre, auch eine fixe Afterparty Location gäbe. Weil…

Hotel-Lobby Tracks machen Spaß.

Im Allgemeinen verbinde ich mit „Camp“ immer noch 48 Stunden durchgehende Action. Die 11:30-17:30 Session blocks sind ja, eigentlich, nur der Aufhänger für die richtigen Events. Da brechen dann aber leider die Gruppen wieder in Zugroaste und Lokale, Cliquen, und Vorbekanntschaften auseinander. Das Schönste und Wichtigste am BarCamp ist das Kennenlernen neuer Menschen und Ideen, das Vertiefen von Sessions, und das ist leider halt mit dem Format so nicht wirklich möglich.

Und…

Die morgendlichen Einleitungen waren, meines Erachtens nach, zu lange. Bietet stattdessen eine „Welcome auf dem BarCamp“ Session für die „Neuen“ an, ganz am Anfang des Tages, legt Planungs- und Ideen-Sessions auf den selben Slot, und macht danach die Session-Planung. Erarbeitet mit den Neuen einen Session-Vorschlag, erklärt „Bring Yourself“ und „We Talk about BarCamp“, etc. Sponsoren-Bauchpinseln ist besser über den Tag verteilt, denen gefällt es auch besser, wenn sie nicht am Morgen als notwendiges Übel sondern durch den Tag als kompetente Partner wahrgenommen werden.

Aaaaaber….

es war spitze. Danke an die Orga, die Menschen die gekommen sind, die tollen Sponsoren, etc. So muß BarCamp sein!

Ein paar Links

Das Gehirn und So

Zum Bayes’schen Gehirn

40 Comments on “Nachgedanken zum BarCamp München (#bcmuc)”

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  2. Servus, danke nochmals für Deine Session. Schön, dass Du mich und meine #Sketchnotes erwähnt hast „einhornglitzer“. Deinen Beobachtungen/Vorschlägen mit der Einstiegssession, der „newbees“ Session, dem Umgang mit Sponsoren und dem „nahegelegenen“ Camp Hotel mit Afterworkssession kann ich dir nur Zustimmen. Ich bin ja übers Castlecamp und Tourismuscamp zum Barcampen gekommen und da gibt es sogar ne nur zum Barcamp spielende Band am Abend. Alles ein Kann, aber kein Muss, aber es ist einfach mehr „wohlfühlen“. Hoffentlich mal wieder auf einem Barcamp 🙂

  3. Ping: Frank Neuhaus | Ping: Hannah 🦄 | Ping: Rosemarie Konirsch | Ping: So war das Barcamp München 2017 - Bavarian Geek | Ping: Andi | Ping: Thomas Schulze | Ping: Christoph Hautzinger | Ping: Vera Münch | Ping: Vera Münch | Ping: Paul Pernsteiner |
  4. Verleser des Tages: „Das Bayerische Gehirn“ (ich sollte wohl weniger „Beer Tours“ anbieten …). Schön, dass wir Dich / Dein Bühnentalent sowie Auszüge aus den Neurowissenschaften kennen lernen durften! Auf bald, Anne

  5. Ping: Barcamp München – re:publica Feeling an der Isar – Pflugblatt* (beta) | Ping: Johannes |

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