Ein neues Pilotprojekt der Food and Drug Administration („#FDA“) öffnet die Tür für die Verwendung digitaler Gesundheitsgeräte ohne Vorabzulassung der FDA zur Bereitstellung von Behandlungen, die im Rahmen des Modells „Advancing #ChronicCare with Effective, Scalable Solutions“ („ACCESS“) des Center for Medicare and Medicaid Innovation („CMMI“) bezahlt werden.
Gleichzeitig hat die WHO ihre Globale Strategie für digitale Gesundheit 2020‑2027 aktualisiert und bekräftigt, dass die digitale Gesundheit (einschließlich intelligenter #Wearables) von zentraler Bedeutung für die allgemeine Gesundheitsversorgung, die Pandemievorsorge und klimaresistente Gesundheitssysteme ist, wobei der Schwerpunkt auf Governance, Sicherheit, Interoperabilität und gleichberechtigtem Zugang liegt.
Eine Überprüfung tragbarer Geräte zur Arrhythmieerkennung kommt zu dem Schluss, dass Smartwatches, Ringe, EKG-Patches und intelligente Textilien mit der Holter-Überwachung bei Vorhofflimmern mithalten oder diese übertreffen können, wenn längere Überwachungsfenster verwendet werden. Medical Science Journal - PDF
Die Europäische Kommission hat einen aktualisierten Rahmen für KI im Gesundheitswesen vorgelegt, der KI‑betriebene tragbare Geräte, implantierbare Sensoren und vernetzte Geräte als “wesentliche” Komponenten der zukünftigen Versorgung hervorhebt und sich dabei auf vertrauenswürdige KI, Interoperabilität und Datenschutz in der gesamten EU konzentriert
Teil 3: 1 Kommentar
@mikka Das hab ich so in der Praxis auch schon ein paarmal erlebt, dass Leute kommen mit Alarm der Smartwatch und wir reproduzieren das VHF im LangzeitEKG. Auch zur Erkennung von Ruhepulszunahme bei Methylphenidat. Ich würde trotzdem nie jemand empfehlen eine zu kaufen, ohne erzwungenes #OpenSource, hab ich zuviel Sorge vor der Backdoor-to-my-heart oder -insulinpump.
@andrmr Gerade bei Insulinsensoren und Pumpen macht mich das Silo eher an. Dass man seine Daten halt nicht ohne Backdoor rausbekommt. Ich spiele seit 2016 Katz und Maus mit Abbott und dem Freestyle Libre – ich finde einen Weg, das Ganze in Apple Health zu ziehen, sie machen das Loch zu … und so weiter.
@mikka ja, das versteh ich. Die ersten ClosedLoopPumpensSysteme kamen ja auch aus der Makerszene, das ist schon geil.
Also Offene Software, dass sicher ist dass nix aus Versehen abfliesst und die auditiert werden kann und offene Standards, dass man die Daten selber exportieren und nutzen kann, ggf. auch Plattform wechseln, widerspricht sich gar nicht so. Leider ja grade beides nicht am Horizont. Wenn ich weder weiss wohin mein wearable die Daten schickt noch damit arbeiten kann, ist alles nix.