Jan 9, 06:38 8 5
Der Camino Francés, die 790km lange Wanderstrecke von Frankreich durch Spanien, mit veganen und vegetarischen Hostels und Restaurants angezeigt.

Ich bin schon ein wenig stolz auf die Arbeit, die wir mit Ultreia leisten. Seit der Idee sind jetzt zwei Jahre vergangen, von der App und dem schlechten Server im Backend zu einer PWA Lösung, die allen gerecht wird, gutem a11y Design, und der Leaf & Shell “Vegan and Vegetarian Pilgrims” Implementation, das Team hat einen super Job hingelegt.

Und das Ganze noch ohne Profitdenken, ohne Tracking, ohne räuberische Erpressung mit Affiliate-Links… es geht.

Ultreia macht im Monat noch dreistelligen Verlust. Das ist erstmal OK, aber unsere “Konkurrenz” verdient sich mit fünf- bis sechsstelligen Einnahmen im Quartal einen goldenen Hoden. Weil wir keine Daten verkaufen oder Affiliate Links schalten und auf Donations angewiesen sind.

Ich finde Betteln ohne solide Gegenleistung immer kritisch. Also machen wir das nicht. Unsere Hoffnung ist, dass mit der Open Beta oder Release Menschen auch den Wert der App sehen, und die Arbeit die 30+ Volunteers in die Infrastruktur und Daten gesteckt haben. Aber Hoffnung ist nicht Wissen. Schauen wir mal.

Bild: Der Camino Francés, die 790km lange Wanderstrecke von Frankreich durch Spanien, mit veganen und vegetarischen Hostels und Restaurants angezeigt.

Jan 9, 06:43 8 4
Die Quellen, mit Rot = Untrinkbar, Grau = länger als zwei Wochen nicht überprüft, Blau = Stand diese Woche trinkbar. Die meisten grauen sind trinkbar.

Hier seht Ihr die andere Ansicht von Ultreia: Fountains. Von Mai bis Ende September ist es auch in Nordspanien heißer, als es sein sollte. Wir verwalten und pflegen die vollständigste Datenbank von öffentlich zugänglichen Wasserquellen mit Wasserqualitäts-Angabe. Dazu sind wir mit den spanischen Behörden vernetzt, Locals die testen und gucken, und anderen Pilgern.

Ein:e Pilger:in kann jederzeit auf der Karte sehen, wo das nächste öffentliche Trinkwasser ist. Und wir schicken all diese Daten an OpenStreetMap.

Bild: Die Quellen, mit Rot = Untrinkbar, Grau = länger als zwei Wochen nicht überprüft, Blau = Stand diese Woche trinkbar. Die meisten grauen sind trinkbar.

Bildverweise

Bild 1: Der Camino Francés, die 790km lange Wanderstrecke von Frankreich durch Spanien, mit veganen und vegetarischen Hostels und Restaurants angezeigt.

Bild 2: Die Quellen, mit Rot = Untrinkbar, Grau = länger als zwei Wochen nicht überprüft, Blau = Stand diese Woche trinkbar. Die meisten grauen sind trinkbar.

Teil 1: 1 Kommentar

padeluun ⁂
padeluun ⁂ @padeluun@digitalcourage.social
3 months, 2 weeks ago

@mikka@mikka.is @mikka@medic.cafe Das ist nicht „Betteln“ sondern „Fundraising“. Und das ist wichtig, um wichtige Projekte zum Laufen zu bringen. Siehe sls Einstieg: shop.digitalcourage.de/kategor

@mikka @padeluun Ich stimme Dir bedingt (zu 99.9%) zu. Ich bin nur kein Fan von “Trust me Bro” wenn es um Projekte geht, deshalb haben wir bisher kein Fundraising betrieben. Ein Prototyp mit Value Proposition muss schon sein :)

Mein Problem mit der Sache ist, dass wir heute (Stand Code Version 0.6.5) eher in die Klasse der “Bezahl mich für meine Wanderung/whatever, vielleicht blogge ich was für Dich mit fragwürdigem Wert” “Influencer” fallen würden, nicht als zukünftige Dienstleister einer (von zwei[1]) offenen Camino App mit stabilem Datenschutz und ohne Datenverwertung.

Also machen wir mal langsam, zahlen halt erstmal drauf, und wenn das Ganze spruchreif ist, dann schauen wir mal. Größtes Problem ist auch, dass andere Apps halt aktiv auf Instagram, X, Facebook, und Reddit werben, wo auch Geld liegt. Die Pilgercommunity und das Fediverse sind da (zum Glück) eher verhalten. Und ich schmeiße lieber den Code in den Müll als Instagram-Werbung zu machen :)

[1] De Calixtinus von Australier Doug (https://de-calixtinus.org/) ist Open Source, in Haskell geschrieben (weil Doug eine Maschine ist) und mit TeX Dynamic Programming Idealen realisiert. Seines ist ein Nischenprojekt, wir wollen eher Allgemeinnutzen schaffen.

padeluun ⁂
padeluun ⁂ @padeluun@digitalcourage.social
3 months, 2 weeks ago

@mikka Den Satz lasse ich mir einrahmen: „Und ich schmeiße lieber den Code in den Müll als Instagram-Werbung zu machen.“ 😂