@mschfr Oh, geil, das wusste ich gar nicht. Macht das Ganze NOCH lustiger. Ich bin ja kein ausgesprochener PH-Hasser (ich finde, er war ein schlechter Gesundheitsminister, aber immer noch besser als Lauterbach oder Spahn, was traurig ist), aber sein Geklüngel mit China nach seinem Amt und seine ganze Neolib-Scheiße zeigt genau auf, wo W auch hingehen wird.
General – Everything that did not fit neatly into other categories.
@kgertz Oh, kennst Du meinen Widersacher dann ganz gut :). Ja, die Geschichte ist traurig.
Andy starb am 22. Am 23. war der Herr schon am Baggern, wie er Andy’s Ex-Frau erreichen kann, damit “sich jemand um Camino Ninja kümmert.” Wir waren in León auf der Beerdigung als er angeblich “mit den Freunden und Bekannten von Andy” sprach. Niemand, inklusive der drei, die bei Andy wohnten, hat ihn jemals getroffen.
Wir hätten Camino Ninja gerne als Open Source weitergemacht. Wir hatten zwei Projekte: Camino Ninja und Camino Love. Schon lange vor Andy’s Tod veröffentlichte Peter eine App namens Camino Love, um am Booking-Topf teilzuhaben. Die floppte, obwohl sie auf unserem guten Namen aufbaute und sogar unser Icon verwendete. Stattdessen hat er die App gekauft, weil er Geld hatte um die Familie zu überzeugen. Seitdem ist alles was mal Camino Ninja war raus. Die neue App ist nicht Open Source, die Datenquellen sind nicht mehr an OSM zurückgeteilt, und man sieht keinen mehr auf dem Camino der für die App spricht.
Camino Ninja war die Legende, weil “The Mikka” oder “Andy, der Ninja” auf dem Weg waren. Wir haben 2020 und 21 mit viel Geld die Albergues unterstützt, die ohne Pilger untergegangen wären, haben Pilgern aus der Patsche geholfen, etc. Kein Brag, einfach nur um zu erzählen, was der Sinn hinter der App war: catalogue the Camino, do good with it.
Damit hatten wir einen Ruf. Und den wollte Peter. Er hatte ihn, aber seit alles das weg ist (kommt gleich ein Thread Post dazu), geht der auch kaputt. Ich finde immer noch Andy-Sticker auf dem Weg, drei Jahre später, weine ein bisschen, und laufe weiter.
@snaefell Sag Bescheid :)
@bobschi Geht schon. Sag Bescheid, und ich laufe mit Euch. Gerade (im Januar) eine Single Mother mit Kind getroffen. Kind ist im Sling oder Kinderwagen gut eingepackt, hat den Vorteil dass man Sachen im Wagen fahren kann, und die beiden sind super happy.
@mikka @padeluun Ich stimme Dir bedingt (zu 99.9%) zu. Ich bin nur kein Fan von “Trust me Bro” wenn es um Projekte geht, deshalb haben wir bisher kein Fundraising betrieben. Ein Prototyp mit Value Proposition muss schon sein :)
Mein Problem mit der Sache ist, dass wir heute (Stand Code Version 0.6.5) eher in die Klasse der “Bezahl mich für meine Wanderung/whatever, vielleicht blogge ich was für Dich mit fragwürdigem Wert” “Influencer” fallen würden, nicht als zukünftige Dienstleister einer (von zwei[1]) offenen Camino App mit stabilem Datenschutz und ohne Datenverwertung.
Also machen wir mal langsam, zahlen halt erstmal drauf, und wenn das Ganze spruchreif ist, dann schauen wir mal. Größtes Problem ist auch, dass andere Apps halt aktiv auf Instagram, X, Facebook, und Reddit werben, wo auch Geld liegt. Die Pilgercommunity und das Fediverse sind da (zum Glück) eher verhalten. Und ich schmeiße lieber den Code in den Müll als Instagram-Werbung zu machen :)
[1] De Calixtinus von Australier Doug (https://de-calixtinus.org/) ist Open Source, in Haskell geschrieben (weil Doug eine Maschine ist) und mit TeX Dynamic Programming Idealen realisiert. Seines ist ein Nischenprojekt, wir wollen eher Allgemeinnutzen schaffen.
@head Also ich hab das von einem “Christian Siebert”, kann sein, dass da in der stillen Post was verloren gegangen ist.
Ich weiß, dass jede:r Bahnangestellte ab Direktor eine BC100 bekommen kann, First ab höher. In meinem Anstellungspaket als ich mich damals auf die Stelle in der betriebsmedizinischen Betreuung beworben hatte, war auch von “BC100 First oder Dienstwagen” die Rede. Ich habe damals dann dankend Nein gesagt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bahn 7k Menschen in meiner potenziellen Position oder höher hat (über mir wären im Organigramm sechs Menschen gewesen, und das nur in DB Verwaltung).
@Gafurr SEHR unwahrscheinlich. ChatGPT ist über den Datensatz von PubMed trainiert, sowie anderer Journals und Standardwerke. Die Implementation wird von einem Gremium aus Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen überwacht.
Gefährlicher als Trump sehe ich die Probleme mit Homöopathie, Heilpraxis, TCM, Akupunktur, EMDR, und sozialpolitischen “Facts don’t matter” Ansätzen im Gesundheitswesen, die sich leider auch dort festgesetzt haben. Zum Beispiel muss ich für alle Validierungen unserer KI immer expressiv Wikipedia zu gewissen Themen ausschließen.
KI ist noch nicht soweit. ML und Data Correlation Engines sind da noch besser.
@Seitansbraten @moeria Bekommst Du aber massiv. Ich bekomme unter #medizin auch Content von Menschen, die zur Medizin so stehen, wie Stalin zu Menschenrechten. Und unter #wandern bekomme ich kotz Fahrradwander-Content.
Die Spieße sind vegan. Jemand wie ich ist ein 500 mal bessere Werbung als die Dogma-meine-Feelings Bubble, und wie ich schon sagte, sei dankbar, dass jemand wie ich diese Dinge hochlobt, denn ohne Menschen wie mich, hättest Du sie nicht. Sechzehn Jahre Kampf um pflanzenbasierte Alternativen in Wirtschaft und Politik haben mich das gelehrt.
Wenn ein geachteter Wissenschaftler sagt “hey, die sind geil”, mit Vegan Hashtag, dann dient das dem Ganzen um einiges mehr, als Menschen, die in Kommentaren wegen dem Honig apoplektisch werden. Das eine ist pragmatische Verbesserung der Essenskultur, nicht immer gleich 100%, aber vegan statt chicken ist besser als chicken, das andere ist religiös-domatischer Purismus. Eines verbessert die Sicht der Welt auf pflanzliche Alternativen, das andere nicht.
@Seitansbraten Oooh, weil ich ein “pseudo” bin, darf ich keine veganen Zutaten und Teile nutzen… dann verzichte ich heute Abend auch auf meine Kartoffeln und morgen auf meinen Salat, gut zu wissen.
Wenn die Welt in den Arsch geht, ist das nicht die Schuld der Omnis die ihr Steak bestellen, sondern Deine, weil Dir Dogma und “sich im Recht fühlen” wichtiger sind als Fakten, Realitäten, und Machbarkeiten.
Aber hast ja recht, ich sollte den armen Veganern keine Sojaprodukte wegessen. Steak it is, da verlierst Du dann nix was Du als Deinen Alleinanspruch siehst.
Und wenn Du glaubst dass Deine Kleingruppe alleine es schaffen würde, vegane Produkte rentabel zu halten, dann bist Du auch in dem Teil sehr realitätsfremd. Ohne uns Vegetarier würdest Du keine veganen Produkte im Supermarkt finden. Also sei ein bisschen dankbarer, denn wir sind nicht nur gut für die Umwelt und den Menschen, wir sind auch die beste Werbung für ein Leben ohne Massentierhaltung. Du, auf der anderen Seite… naja, ich lasse Deinen Kommentar für sich selbst sprechen.
Meinen Honig bekomme ich von meiner lokalen Imkerin, die neben einem Programm für at risk youth auch Geflüchtete aufnimmt. Ihre Bienenvölker sind absolut ein Positiv für die Landschaft hier, vor allem unsere neuen Misch- und Streuwiesen. Mir sind die sehr realen Leichen von Menschen, deren Leben wieder einen Sinn hat, oder die hier in Deutschland willkommen sind und Herzlichkeit erfahren, wichtiger als das hypothetische “aber aber aber die armen Bienen fühlen sich bestohlen.”
@Seitansbraten 100%. Erstens finde ich die Honig-Aversion der Veganer sowieso maximal bescheuert, und zweitens bin ich Vegetarier und kein Veganer.
@700Sachen Absolut. Aber da ist halt auch das Problem, dass gym-bro Kultur HIIE/HIIT verquickt. High Intensity Intermittent Exercise vs. High Intensity Interval Training.
HIIE hat in der Grundidee Pausen und die Herzfrequenz/Zone als Grundlage. Weniger VO₂max/Fitness braucht weniger Anstrengung, um da anzukommen, und da sind 45 Minuten (20 Minuten Aktivität, 25 Minuten Pausen dazwischen) schon eher erreichbar.
Für Anfänger bietet sich auch MICE an, Moderate Intensity Continuing Exercise, also ohne große Pausen aber moderat.
@Omerpicston Nicht ganz. Wir nutzen das Diphtherie-Toxin nur als “Vektor” also um Dinge an den richtigen Platz im Körper zu bekommen.
Die Impfung ist in der Tat ein “kalter” Entzug, was bei Fentanyl OK ist, weil diese Droge kaum bis keine (leichte “Erkältungssymptome”) körperlichen Symptome bei Entzug hat, und sich die psychologischen Probleme die dabei entstehen schon nach 12-24 Stunden vollständig klären.
Wenn "hold my beer" auf deutsche Behörden trifft
Am 27. Mai 1931 stiegen Auguste Piccard und Paul Kipfer in eine Kugel aus dünnem Aluminium, um Einstein’s Relativitätstheorie in der Stratosphäre nachzuweisen.
Auf ihrem Kopf trugen die beiden ein Kissen und darüber einen geflochtenen Korb. Das kam daher, dass die deutschen Behörden sich weigerten, den beiden eine Starterlaubnis zu geben, bis sie einen Helm aufhatten. Da weder Piccard noch Kipfer irgendwie gedacht hatten, dass ein Sturz aus 15781 Metern durch einen Helm irgendwie sicherer gemacht werden könne, hatten sie keinen dabei. Kipfer besorgte die Kissen und Körbe, und die Deutschen waren zufrieden und ließen das Paar starten.
Trotz vieler widriger Umstände, zum Beispiel fiel der Propeller aus, der die Gondel von der Sonne wegdrehen sollte und die Temperatur in der Kugel stieg auf über 40°C, ein Thermometer explodierte und das Quecksilber fraß sich durch den dünnen Aluminiumboden, und die Abstiegsvorrichtung versagte, so dass das Duo bis zum Sonnenuntergang (wenn die Kälte die Ballons abschwellen ließ) ausharren musste, landeten die Beiden mit wertvollen Daten zur kosmischen Höhenstrahlung und bewiesen damit Hesse’s Theorie und brachten Daten für Einstein zurück.
If you don’t get it, I’ll explain later tonight :) If you do, feel free to spoil it…
@Stuttgartandi Die Kassen zahlen für sowas wirklich wenig und nur ganz wenige Eingriffe pro Monat. Wenn ich eine Koloskopie anmelden will, sagt mir mein Computer gerade auch, dass ich entweder eine schwere Gefährdung anmelden muss, in welchem Fall ich eine Regress-Anfrage bekommen werde die etwa 30 Minuten meiner Zeit einnimmt, um beantwortet zu werden, oder im März wieder anmelden darf.
@Impertinenzija Uff, auch unschön! Mein Bekannter bekommt ab und zu Besuch von Männern während der Messezeit, weil sein Haus mal für Twink-Bear Parties bekannt war. Er hat sich schon überlegt, ob er das wieder anbieten soll…
New Year’s resolutions are hard. Mine were to learn a bit more about Streamlit, to get deeper into using local AI as a data correlation mechanism, and to get fitter/healthier.
So that’s where Train Track comes in. It’s a small Python app I am writing using FastCGI and Streamlit to analyze my Apple Health data, exported and sent to Train Track daily via Health Auto Export. HAE is pretty cool, it takes everything my phone knows about my health and habits and can send it via MQTT, to Home Assistant, or (most important to me) a REST endpoint.
Second image is a local LLM analyzing the data and giving some basic recommendations and correlations. That one needs a LOT more work.
Note: I am not stupid enough to blast my health data into the Fediverse, that’s example content :)
Ich habe ja sowieso schon keinen sehr weit verbreiteten Namen. Irgendwann in den frühen 2000ern war es ja ein absolutes “Muss” sich einen Spitznamen oder ein Handle im Internet zuzulegen, aber wie mein damaliger (und heutiger) Freund Fex (nicht sein Name, sein Handle) damals meinte “Mikka braucht das nicht, Mikka hat einen Namen der aus einem von diesen Pick Up Artist Büchern geklaut sein könnte.”
Mit so einem seltenen Namen bekommt man sein Wunsch-Google Handle recht einfach. Seit dem 1. April 2004 habe ich meinen, damals war GMail noch cool. Heute nutze ich Fastmail, weil es immer noch cool ist. Aber weil einige meiner alten Freunde noch immer meine GMail Email addresse nutzen (besonders aus der Army und 2000-2005 Silicon Valley Zeit, da steht die Adresse auch noch in man-pages und source code), leite ich halt von da weiter.
Und obwohl das so eine seltene Kombination ist, bekomme ich täglich irgendwelche Scheiße, die nicht an mich gehen sollte. Da waren in den letzten 21 Jahren schon Knaller dabei, die gesamten Steuerunterlagen eines Anwalts, inklusive der Namen seiner Klienten, eine volle Gesundheits-Historie einer 28-jährigen vierfachen Mutter, inklusive ihrer „history of presenting complaint” die sehr … juicy … Details über die wahre Vaterschaft zweier ihrer Kinder beinhaltete, und selbst Nachrichten vom USDOJ über Uhrzeiten zu denen man sich am Gefängnis zum Antritt der Freiheitsstrafe einfinden sollte.
Auch lustig: es gibt noch einen Jonas Luster (mein Mittelname) in Deutschland. Dieser hat sich beim Anmelden für die Bundespolizei-Ausbildung vertippt, und jetzt bekomme ich die Emails wann er sich wo einfinden soll, und ich muss die immer schön weiterleiten, weil die BuPo sowas wie “wir berichtigen das” nicht hinbekommt.
Und heute habe ich so erfahren, dass Michael Luster in Kansas seine Mutter gestern verloren hat, und er sich bitte mal beim Altenheim melden soll. Bloß blöd, dass ich keine Ahnung habe, wo er sich da vertippt hat.
Oh, und Markus Luster, Radiologe aus Marburg, muss mal seine CME auffrischen. Ich kenne mich da nicht aus, mit den schwarz-weißen Bildern, also kann ich mich zwar einloggen aber leider nicht für ihn teilnehmen.
Von meiner eigentlich vegetarischen Ernährung nehme ich nur selten Abstand. Wenn gutes Steak Tartare auf der Speisekarte steht, die obligatorische Hackepeter-Semmel auf unserem kleinen Volksfest, und das Schnitzelessen am 21. Januar, zu dem ich seit 1993 gehe, von 99 bis 2016 nicht da war, und 2017 wieder wie ein alter Freund begrüßt wurde.
Und dann ist da der McRib zu Weihnachten.
Meine Mutter war … schwierig. Unter den Regeln wie “Socken sind ausreichende Geburtstagsgeschenke damit das Kind nicht verwöhnt wird” war auch, dass alles auswärtige Essen schlecht war (sie war/ist eine SEHR schlechte Köchin).
Um Weihnachten nahm mich mein Vater dann immer unter einem Vorwand in die Stadt und wir aßen einen McRib zusammen. Mit Pommes. Und einer Cola. Alles Dinge, die zuhause verboten waren.
Mein Vater ist 2008 verstorben, aber meinen McRib esse ich immer noch an Weihnachten. Weil es Tradition ist.
Merry Christmas, everyone, hug your family!
Ich würde ja “mal wieder ein” schreiben, aber diesmal macht es mehr Sinn “mein letztes” vor den Satz “Weihnachten und Silvester auf dem Notfall” zu sagen.
Heute gegen 6 geht’s in den Dienst, dann 24-25, 25-26, 30-31 und 31-1… und dann ist die Ära “Mikka macht Notfall” zu Ende.
Lachendes und weinendes Auge treffen sich über Stollen, Intox, und Scooter-Unfälle. Dormicum macht alles besser. Ancef/Cefazolin macht Ortho-Bros glücklich. Weihnachtsgeschenke aus der Glasflasche.
Am 2.1 endet meine Zeit als “Arzt” weil man in Deutschland sich nur “Arzt” nennen darf, wenn man der Mafia mit Gewinnmotiv namens Ärztekammer auch Geld gibt. Oder, besser, mehr Geld gibt, denn rein das Medizinstudium verpflichtet zur Anmeldung und Beitragszahlung, auch wenn keine Berufserlaubnis besteht. Ja, Deutschland halt. Dafür reicht’s, aber einen türkischen Gynäkologen arbeiten zu lassen, dafür nicht.
2026 kommt meine Reise durch die Medizin als soziales Konstrukt. Dafür suche ich übrigens immer noch Kameramenschen und Cutter:innen. Dazu ein extra Post später.