Recently we have seen a massive spike of calls to /api/v1/instance/domain_blocks, from all kinds of players, including Google, Microsoft, Chinese IP addresses, a server farm in Cyprus and one belonging to an online casino farm on Malta. Those happen on medic.cafe as well as #Hule, which does not support domain blocks (yet).
I am wondering: what is the value of those (~4k today) spiders? Who would benefit from knowing which instances are blocked by whom? I am aware, that there’s a bot run by an “edgy” MAGA/Hatepost/Memefarm instance, but this massive interest across actors makes me wonder.
Ist ja bald Weihnachten, darf ich mir für 2026 was für’s #Fediverse wünschen?
Ich wünsche mir, dass nächstes Jahr die Durchsättigung von Mastodon im Fediverse auf unter 20% sinkt. Wichtig: ich will nicht, dass es weniger Mastodon gibt. Ich will, dass es mehr gibt, von allem anderen.
Ich wünsche mir, dass Menschen mehr Content ins Fediverse stellen. Blogs. Ganz viele Blogs. Ob mit write.as oder mit AP für WordPress oder (man kann ja träumen) mit Hule, egal. Aber mehr davon.
Ich wünsche mir, dass der ÖRR endlich seine Mediatheken und seine von uns finanzierten Formate statt nur auf YouTube und Instagram/TikTok auch auf von den ÖRR betriebenen PeerTube Instanzen bereitstellt. Die Mediatheken sind schon Bandbreiten- und CPU-Fresser, PeerTube wäre da sogar “gesünder” für den Verbrauch.
Ich wünsche mir, dass es mehr wertvolle Formate aus dem DE und EN YouTube Space in das Fediverse schaffen, weil Werbepartner die Wichtigkeit sehen und sehen, dass wir hier nicht alle Hatefluencer sind, die jegliches Gewinnmotiv ablehnen sondern Ausbeutung.
Ich wünsche mir, dass es mehr Software gibt, die ActivityPub als Primärprotokoll statt als “nettes Wochenendprojekt” unter ferner liefen unterstützt. Ich wünsche mir, dass statt “ja, ist scheiße aber ist nicht US-Silo” wir endlich “ist besser als US-Silo” sagen können.
Ich wünsche mir, dass die Parteien und Gruppierungen, die im Fediverse “aktiv” sind, von Beschallung auf Konversation, Interaktion, und Diskurs wechseln. Und dass Accounts, die das nicht machen, halt im Orkus verschwinden.
Ich wünsche mir, dass Menschen mehr Boosts verwenden und wir von 38:1 auf 1:38 wechseln, damit Menschen der Algorithmus werden. Dass Alternativen zu Hacker News oder Reddit endlich mainstream werden.
Oder Kurz: ich wünsche mir, wie oben erwähnt, ein “ist geiler als Silos” statt ein “ist nicht so gut, aber halt kein Silo”.
Hule is about ready to be deployed more widely. Our Alpha testers report happy results, but we’re running the installs (sans this one) in very sandboxed environments. Now that’s your chance to get in on Ground Zero: want to run a public Hule install? Let me know (here or @mikka) and I’ll send you the tarball.
You should either have a Linux server (or the $5 to rent one), some experience with the command line (not much needed), an hour or so to install (with ~20 mins talking to me about the basics), a willingness to find German Only and English Only parts that still need translation, no fear of local LLM (or Claude API, or that part gets tested by someone else if you DO have a fear :)), and a domain (or subdomain).
You get: the probably most marmot-y Fediverse presence in your neighborhood.
Twitter hatte ein paar Dinge, die irgendwann einmal in der Community entstanden sind, von der UI/UX nicht wirklich vorgesehen waren, und lange nur in den Clients und in Third Party apps wirklich Sinn machten. Zum Beispiel die @user Notation, Hashtags, und natürlich Threads.
Threads waren die Community-Antwort auf Twitter’s absolut wissenschafts- und diskussionsfeindlichen 280 Zeichen. Mit unter 1000 Zeichen kann keine freundliche Unterhaltung stattfinden, das System förderte Slogans und Proklamation über Daten und menschlichen Umgang miteinander auf Augenhöhe. Dieses eine Ding, die kurzen Statuse, waren (IMHO, aber nicht nur my humble opinion) der Grund für die Verrohung und den Rand-Drift der Plattform.
Sehr lange gab es nur die Nutzung von Drittdiensten wie Tweetlonger oder RiverTweet um das Ganze lesbar zu machen.
Mastodon, die am meisten genutzte Server-Software im Fediverse, hat einige dieser Probleme geerbt: die kurzen Statuse, und die nicht optimale Darstellung von Threads.
Im Fediverse helfen andere Reader-Frontends wie Phanpy oder Elk da extrem, auch einige Smartphone Apps machen das Lesen im Thread einfacher.
Hule ist ein Blog, Fediverse Actor, und Wiki für all die, denen ihr Content wichtig ist. Es beschränkt sich auf das Wesentliche, Minimalistische, ohne dabei wie der feuchte Fiebertraum eines 1960er osteuropäischen Soviet-Plattenbau-Architekten auszusehen (looking at you, Mastodon).
Hule ist schlank und recht schnell. Es kann in ~10 Minuten aufgesetzt werden, nutzt SQLite (mehr braucht es für ein persönliches Blog nicht), Python, und Django. Der Installer hilft Dir auch, Caddy (einen Webserver) zu konfigurieren, wenn Du noch keinen hast.
Installiert werden kann das auf einem 5€/Monat Hetzner Server oder selbst einem RaspberryPi 5.
Was kann Hule?
Zuerst, klar, kann es am Fediverse teilnehmen. Du kannst einen Status absetzen, andere Nutzer:innen können Dir folgen, Kommentieren, Liken, Boosten. Alles unter 1000 Zeichen wird so einfach in das Fediverse abgesetzt.
Wenn Dir mal nach Längerem zumute ist, dann kannst Du auch einen Artikel schreiben. Das Fediverse kann mit Artikeln supergut umgehen, Mastodon leider nicht, also bauen wir aus dem Artikel einen Status mit einem Link auf Dein Blog.
Du kannst Bilder anhängen. Wenn Du magst, kannst Du die GPS-Daten des Bildes erhalten, dann wird das Bild auch auf einer Karte angezeigt. Und wenn Du richtig magst, dann kannst Du das Bild auch an eine KI schicken, entweder lokal oder im Netz, und Deine Bilder nach Farbe, Subjekt, und mehr sortieren lassen. Ich empfehle eine lokale KI mit Ollama oder LMStudio, aber das überlasse ich Dir.
Es gibt auch ein Wiki, dass Du entweder mit einem “normalen” Text-Editor oder mit einem App wie Obsidian bearbeiten kannst. Damit sind alle drei “Formen” der Teilnahme im Netz abgedeckt. Du kannst meine (opinionated) Rationale hier (auf einer Hule Wiki Seite) lesen: https://mikka.is/w/warum-wiki/
Hule mag Alt-Texte sehr gerne, und versucht auch sonst ein guter Netizen zu sein. Es kann natürlich mehrere Sprachen (auf meiner Seite ist Deutsch und Englisch eingestellt).
In der nächsten Version unterstützt es auch die neue “Quote” Funktion Mastodons, weil diese von der normalen Implementation eines Fediverse Quote etwas abweicht.
Wie bekomme ich Hule?
Hule ist zur Zeit in einer geschlossenen Beta. Wir nehmen aktiv am Fediverse teil, und da ist es wichtig, keinen Scheiß zu bauen. Also wird alles doppelt und dreifach auf Bugs und “good netizenry” getestet. Wenn Du mitmachen willst, dann schick mir eine DM auf @mikka.
Wer zahlt für das?
Hule wird Open Source sein und “free” wie in Beer und Speech.
So, nach einer langen, schlaflosen, Nacht, in der ich mich mit Mastodon’s totaler “zero fucks given” Implementation von DM rumschlagen musste (funktionierte perfekt für alle Systeme, die sich an den Standard halten), gehen jetzt auch DM in Hule.
Hule 2.0 ist ein extrem vereinfachtes System. Die anderen Funktionen wie Map, Gallerie, etc. werden nach und nach wieder als Plugins implementiert, statt Teil des Grundgerüsts zu sein.
Gibt mir auch eine Chance, das Ganze theme-able zu machen. Ach, und wir sind bei ~80 Subscribern, ein paar Dutzend mehr wären geil für Stresstesting (ich gehe mal davon aus, dass eine persönliche Fediverse-Seite/Blog keine 100k Subscriber handeln muss, und wenn, dann ist das einfach implementiert).
For 1.1α I am experimenting with a wider image display. Moving the tags below the text and the navigational elements (back, forth, map, etc.) to the right, should improve the UX here somewhat. This has been A/B tested by some α users, and generally found more acclaim than rejection.
I’ve also added the masonry setting for the main timeline (for desktop sizes, mobile automatically uses reverse chronological one column) in 1.1.
Finally: Podcasts are in, with Apple and Spotify support, only Atom/RSS needs some polishing.