Amerika.

Das Land, in dem Freedom, Tits, Guns, Bacon, and Booze aus den Wasserhähnen fließen, der Adler mächtig über den unendlichen Weiten des Westens kreist, und die Flagge stolz im Wind weht. Wo Sinatra und Elvis mit Kurt Cobain und James Dean am Tresen des Boulevard of Broken Dreams sitzen, Aretha Franklin von Respekt singt, und der Barbershop Barber seit 1964 mit seinem Bruder, der am Tisch sitzt, über Boxer und Musiker streitet.

Meine Heimat.

Und wie auch in jeder Beziehung, auch wenn der Haussegen schiefhängt: Man kommt gerne heim. Freut sich auf das Essen, den Blick aus dem Kinderzimmer auf die alte Kastanie, unter der man damals seinen ersten Kuss bekam und in die man, heute kaum noch sichtbar, ein Herz mit M+K schnitzte. Der alte Schuppen, in dem es immer nach Öl und Holz roch, und in dem man seinen ersten Bogen schnitzte, lernte, wie man eine .22 reinigte, und einen Hasen ausnahm. Und die Straße, auf der man Hockey spielte, mit den Nachbarskindern, immer zwei als Ausguck, damit man die Tore wegräumen konnte, wenn ein Auto durchwollte.

In drei Tagen geht’s nach Dallas. Von da über die Route 66 (Stockyards zuerst, ich brauche einen neuen Hut) nach Amarillo, dann Albuquerque, Grand Canyon, Las Vegas, Hoover Dam, Bakersfield, mein altes Restaurant in Half Moon Bay besuchen, The Cats in Los Gatos, und mit der Gang in Stanford frühstücken. Boston, Harvard, Vorlesung, heim.

Ich freue mich aufs Death Valley, Stovepipe Wells, Badwater, Coyote Mesa, die Sterne am Himmel, während die Wüste sich langsam abkühlt, und die Kojoten, Klapperschlangen, Fledermäuse, Füchse, und Wildkatzen Geräusche machen. Ich freue mich auf die 24/7 Diner, in denen immer eine Waitress arbeitet, die ja eigentlich Schauspielerin ist, und auf dem Weg von Chicago nach Los Angeles hier nur kurz stoppt, um etwas Geld zu verdienen. Seit 1992 oder so.

Ich freue mich auf den Pacific Coast Highway, PCH, California Highway One, der von LA nach San Francisco am Ozean entlangführt. Auf den Fog, der über die Hills nach SF tröpfelt, den Nachmittag in Marin County, Saltwater Taffy essen, den Delfinen und Robben in der Bay zuschauen. Im Gras von Mission Park sitzen, Pizza in der Hand, die Golden Gate Bridge anschauen, und sich gleichzeitig so klein und so groß fühlen.

Ich will irgendwo ein Set Bates Tactical Sports Boots kaufen, weil es nichts Besseres gibt in der Präklinik und auf der Range. Ich will einen Blizzard von Dairy Queen, das 72 ounce Steak von Big Texan, und Ultimate Loaded Mash vom Texas Roadhouse. Einen Burger von In-n-Out, Poutine von Little Canada, und sechzig Liter Lonestar (“every other bear is treason”). Und dann, dann will ich meiner Heimat “Auf Wiedersehen” sagen, und es meinen.

Zuhause ist, wo die Kojoten und die Klapperschlangen und die heiße Nachmittagssonne über der Mesa sind. Zuhause ist, wo ich einen Apple Pie und starken schwarzen Kaffee um 3 Uhr morgens in einem Diner bekomme, ein Buch lesen kann, während Lynyrd Skynyrd im Radio läuft. Zuhause ist, wo die Menschen Howdy sagen und Dich “Pardner” nennen, wo der Geruch von BBQ in jeder Kleinstadt den Weg zum Smoke Pit anzeigt, und wo “got a horse at home” heißt, dass man Working Class, nicht Superreicher ist.

T minus 3… I can hardly wait!

What’s new with @ultreia - https://ultreia.me?

v1.0-beta9 - Welcome Tour & Update Glow
- New users now get a quick guided tour of the map controls on first visit
- When a new app version is available, the menu button pulses amber to let you know
- Tapping Reload or Restart App in the menu clears the update indicator
- check out https://guide.ultreia.me

v1.0-beta7 - The BookAlbergue Version
- Ultreia is now partnering with BookAlbergue, a local Galician alternative to big-name booking platforms
- Albergue pages now link to BookAlbergue for reservations where available
- Version history tracking for all data changes, so edits are transparent and reversible

v1.0-beta6.6 - Admin & Data Improvements
- About, Contact, and Support links now open on the guide site
- Staff users now have view-only access in the admin panel
- “Find in OSM” on the albergue edit screen now uses local data instead of the Overpass API
- Fixed OSM links across the admin interface

v1.0-beta6.5 - Survey Tools
- Simplified completeness checks to focus on what matters: price, contact info, and bed count
- Switching survey modes updates the URL so you can bookmark or share a specific tool
- see: https://ultreia.me/survey

v1.0-beta6 - Town Search
- Search for any town, village, or city along all 7 Camino routes
- 1200+ places now in the database across Francés, Norte, Primitivo, Portugués, Inglés, Invierno, and Fisterra
- Search results show which routes each town is on (e.g. “Melide” shows “Camino Francés, Camino Primitivo”)
- Tap a result to fly to that location on the map
- Falls back to general map search when no Camino towns match

Description in main text - map view

Much has happened with #ultreia in the past weeks.

  • Based on user feedback, we backfilled all seven routes with town data, so now you can “fly” to any town on any of the routes from a search box.
  • We also added a “?” button that explains what is what.
  • We added an “elevator pitch” (below) to better explain what Ultreia.me is.
  • We added https://ultreia.me/survey/ for users to quickly find data that is incomplete
  • We added a 🏳️‍🌈 and 🏳️‍⚧️ survey to mark albergues and bars/cafés that are LGBTQIA+ friendly.
  • We added a new API for drinking water quality exchange with some towns and province public works administrations. Now (León, for example), the council gets a WhatsApp message if fountain “do not drink” plaques have been vandalized or removed.
  • Added an “antihate” reporting function for (currently) select users to report hateful graffiti on the Caminos. Local helping hands will be alerted to help remove the hateful stuff.

Ultreia.me is a project to search and map the Caminos de Santiago. You can use it to find albergues, fountains, points of interest, vegan and vegetarian albergues and restaurants, food carts, camping-friendly places, and more. It is decidedly not a Planner, use Godesalco for that, it’s excellent.

It is also a project to share this information with the commons, interacting with OpenStreetMap to contribute back what our users discover, making it available to anyone, here and on any other Camino route planner or mapper.

Ich habe (absichtlich) kein Auto. Und kein Fahrrad, aus moralischen Gründen. Ich laufe oder jogge zur Arbeit und zurück, nehme den ÖPNV oder Fernverkehr, wenn es mehr als 8-10km sind, und fahre (pun intended) damit ganz gut.

Außer im Winter in Bayern. Ist ja nicht so, dass wir ein Alpenbundesland sind, oder es Winter schon immer gibt. NEIN, Winter ist etwas ganz Neues, und die Bahn ist genauso erschrocken wie wir, dass da weiße Dinger vom Himmel fallen.

Musste heute Morgen gegen 4:45 Uhr los (zum Glück wache ich da immer mal schnell auf, um zu schauen, was die ÖPNV Situation so ist) damit ich um 7 an der Uni war.

@mschfr Oh, geil, das wusste ich gar nicht. Macht das Ganze NOCH lustiger. Ich bin ja kein ausgesprochener PH-Hasser (ich finde, er war ein schlechter Gesundheitsminister, aber immer noch besser als Lauterbach oder Spahn, was traurig ist), aber sein Geklüngel mit China nach seinem Amt und seine ganze Neolib-Scheiße zeigt genau auf, wo W auch hingehen wird.

Die Diskussion zu W Social ist ermüdend und Blödsinn, sorry.

W Social ist “yet another anti-X” (JAAX) Ansatz der mit EU-Washing versucht, schnell viel Kohle zu scheffeln. Hinter W steht DMTG, eine Saudi-Arabische Investorengruppe, die u.A. von der EHM Holding GmbH in Deutschland finanziert wird. Diese finanziert u.A. auch We Don’t Have Time, eine Gruppe die in der letzten Zeit durch intransparente Geschäfte mit der Klimapolitik aufgefallen ist.

W Social ist ein Silo, genau wie X oder die Meta Apps, kontrolliert von einer Investoren-Gruppe und intransparent bis zum Abwinken. “Made in Europe” ist erst mal kein Qualitätszeichen, besonders wenn die Kontrolle dieses Made in Europe in der Hand von King Saud ist.

Nur kleine, transparente, Systeme, ohne Silo, ohne Monopol, können technische und soziale Freiheiten garantieren. Das Fediverse kann. Die EU hat in das Fediverse investiert, Mastodon, Peertube, Pixelfed. Statt eine dreiviertel Milliarde in ein weiteres Silo zu stecken, nur dass man “fuck USA” rufen kann während man den gleichen Scheiß abzieht, das ist, leider, typisch EU und ganz und gar nicht im Sinne Europas.

2003 Fountains/Wasserquellen 2

Kleines Ultreia update. Wir haben jetzt 2003 “Fountains” (Trinkwasserbrunnen) auf den wichtigsten acht oder neun Caminos gemapped und in OSM entsprechend als trinkbar/nicht trinkbar markiert.

Auf dem Camino Francés haben wir 600 Hostels (“albergues”) angeschrieben, besucht, oder von Freunden in Spanien besuchen lassen und diese für die 2026er Saison geupdatet. Unsere Liste von vegan/vegetarischen Herbergen und Restaurants ist zurzeit noch etwas beschränkt, da die meisten Herbergen, die wir besuchen (lassen) konnten, auf dem Camino Francés sind, aber dieses Jahr bekommen wir den Camino Portugués auch noch hin. Natürlich auch nach OSM gesynct.

Damit bin ich für den Januar fertig, denke ich. Februar machen wir noch ein bisschen Arbeit an der Offline Sache, und machen noch 2, 3 Routen rein, und dann geht im April/Mai das Wandern los, und ich bin bis September auf dem Camino.

Eine neue Studie hat zum einen die Verbindung von BCAA mit Adipositas und Typ 2 Diabetes validiert, und zum anderen einen Bazillus, den Lactobacillus reuteri als einen Weg zur Bekämpfung dieses Ungleichgewichts identifiziert. L. Reuteri katabolisiert BCAA bevor sie in den Blutkreislauf gelangen, was bei einem BCAA Überschuss absolut notwendig ist.

Warum das wichtig ist?

Zum einen erklärt es mehr, warum auch anscheinend “gesunde” Ernährung in Europa und den USA problematisch sein kann. Die Ernährung in Europa, vor allem Ernährung mit rein pflanzlichen Grundlagen, verarbeitetem Fleisch, und ultrahoch erhitzter Milch, ist unzulänglich um L. reuteri ausreichend im Darm anzureichern und zu versorgen. Hier kann eventuell (das ist noch nicht voll erforscht) mit Prä-Probiotika und Biotika nachsupplementiert werden. Unverarbeitetes Fleisch (“das Steak”), Frischmilch, und Joghurt sind da aber auch keine schlechte Idee.

Zum anderen zeigt es die Probleme mit BCAA (“Branched Chain Amino Acids”) auf, die vor allem in der Sportwelt sehr beliebt sind. Für nicht-adipöse Menschen kann das ganz OK sein, aber wer abnehmen will, der sollte auf sie verzichten.

https://www.nature.com/articles/s41564-025-02236-9

@kgertz Oh, kennst Du meinen Widersacher dann ganz gut :). Ja, die Geschichte ist traurig.

Andy starb am 22. Am 23. war der Herr schon am Baggern, wie er Andy’s Ex-Frau erreichen kann, damit “sich jemand um Camino Ninja kümmert.” Wir waren in León auf der Beerdigung als er angeblich “mit den Freunden und Bekannten von Andy” sprach. Niemand, inklusive der drei, die bei Andy wohnten, hat ihn jemals getroffen.

Wir hätten Camino Ninja gerne als Open Source weitergemacht. Wir hatten zwei Projekte: Camino Ninja und Camino Love. Schon lange vor Andy’s Tod veröffentlichte Peter eine App namens Camino Love, um am Booking-Topf teilzuhaben. Die floppte, obwohl sie auf unserem guten Namen aufbaute und sogar unser Icon verwendete. Stattdessen hat er die App gekauft, weil er Geld hatte um die Familie zu überzeugen. Seitdem ist alles was mal Camino Ninja war raus. Die neue App ist nicht Open Source, die Datenquellen sind nicht mehr an OSM zurückgeteilt, und man sieht keinen mehr auf dem Camino der für die App spricht.

Camino Ninja war die Legende, weil “The Mikka” oder “Andy, der Ninja” auf dem Weg waren. Wir haben 2020 und 21 mit viel Geld die Albergues unterstützt, die ohne Pilger untergegangen wären, haben Pilgern aus der Patsche geholfen, etc. Kein Brag, einfach nur um zu erzählen, was der Sinn hinter der App war: catalogue the Camino, do good with it.

Damit hatten wir einen Ruf. Und den wollte Peter. Er hatte ihn, aber seit alles das weg ist (kommt gleich ein Thread Post dazu), geht der auch kaputt. Ich finde immer noch Andy-Sticker auf dem Weg, drei Jahre später, weine ein bisschen, und laufe weiter.

@bobschi Geht schon. Sag Bescheid, und ich laufe mit Euch. Gerade (im Januar) eine Single Mother mit Kind getroffen. Kind ist im Sling oder Kinderwagen gut eingepackt, hat den Vorteil dass man Sachen im Wagen fahren kann, und die beiden sind super happy.

Camino Apps, eine Geschichte

Ab und zu schreibe ich im Fediverse etwas Längeres. Das ist so eine Geschichte. Und, wahrscheinlich, keine die die meisten auf den ersten Blick interessiert. Aber gib dem mal eine Chance, weil es nicht wirklich um Pilger und den Camino geht.

Am Anfang war die Sühne. Das war so vor 1200 Jahren und die iberische Halbinsel war im Konflikt mit dem Al’Andalus Kalifat, das schon vor mehr als 300 Jahren angefangen hatte, Spanien zum Islam zu konvertieren und, sich der ganzen internen Kriege zwischen den Prinzen von Iberia bedienend, große Teile des Landes zu erobern.

Währenddessen waren in den Gegenden des heutigen Deutschland, Österreich, und Frankreich die Kirchen stark wie nie. Was aber, wenn ein reicher Fürst oder ein Bischof etwas Schlimmes tat? Hinrichten war nicht, weil schlechte Werbung? Einfach: Man erfand die Pilgersühne, in der die Person zu einem heiligen Ort pilgern musste, dort um Vergebung und Ablass bitten, und dann frei kam. Vorteil: Die meisten starben auf dem Weg oder blieben einfach da, also entweder war zwischen Abreise und Rückkehr genug Zeit um das Ganze vergessen zu machen, oder man sparte sich die Hinrichtung.

Heute pilgern immer noch Menschen. Nicht die ganz schlimmen, sondern aus ganz mundänen religiösen Gründen. Die am besten bekannten Pilgerrouten sind die des “Camino de Santiago”, des Jakobswegs. Dank Hape auch in Deutschland. Die Caminos sind ein Netzwerk aus Wegen, die alle wie Flüsse in einen großen Strom, an die westliche Küste Spaniens führen.

@mikka @padeluun Ich stimme Dir bedingt (zu 99.9%) zu. Ich bin nur kein Fan von “Trust me Bro” wenn es um Projekte geht, deshalb haben wir bisher kein Fundraising betrieben. Ein Prototyp mit Value Proposition muss schon sein :)

Mein Problem mit der Sache ist, dass wir heute (Stand Code Version 0.6.5) eher in die Klasse der “Bezahl mich für meine Wanderung/whatever, vielleicht blogge ich was für Dich mit fragwürdigem Wert” “Influencer” fallen würden, nicht als zukünftige Dienstleister einer (von zwei[1]) offenen Camino App mit stabilem Datenschutz und ohne Datenverwertung.

Also machen wir mal langsam, zahlen halt erstmal drauf, und wenn das Ganze spruchreif ist, dann schauen wir mal. Größtes Problem ist auch, dass andere Apps halt aktiv auf Instagram, X, Facebook, und Reddit werben, wo auch Geld liegt. Die Pilgercommunity und das Fediverse sind da (zum Glück) eher verhalten. Und ich schmeiße lieber den Code in den Müll als Instagram-Werbung zu machen :)

[1] De Calixtinus von Australier Doug (https://de-calixtinus.org/) ist Open Source, in Haskell geschrieben (weil Doug eine Maschine ist) und mit TeX Dynamic Programming Idealen realisiert. Seines ist ein Nischenprojekt, wir wollen eher Allgemeinnutzen schaffen.

Der Camino Francés, die 790km lange Wanderstrecke von Frankreich durch Spanien, mit veganen und vegetarischen Hostels und Restaurants angezeigt.

Ich bin schon ein wenig stolz auf die Arbeit, die wir mit Ultreia leisten. Seit der Idee sind jetzt zwei Jahre vergangen, von der App und dem schlechten Server im Backend zu einer PWA Lösung, die allen gerecht wird, gutem a11y Design, und der Leaf & Shell “Vegan and Vegetarian Pilgrims” Implementation, das Team hat einen super Job hingelegt.

Und das Ganze noch ohne Profitdenken, ohne Tracking, ohne räuberische Erpressung mit Affiliate-Links… es geht.

Ultreia macht im Monat noch dreistelligen Verlust. Das ist erstmal OK, aber unsere “Konkurrenz” verdient sich mit fünf- bis sechsstelligen Einnahmen im Quartal einen goldenen Hoden. Weil wir keine Daten verkaufen oder Affiliate Links schalten und auf Donations angewiesen sind.

Ich finde Betteln ohne solide Gegenleistung immer kritisch. Also machen wir das nicht. Unsere Hoffnung ist, dass mit der Open Beta oder Release Menschen auch den Wert der App sehen, und die Arbeit die 30+ Volunteers in die Infrastruktur und Daten gesteckt haben. Aber Hoffnung ist nicht Wissen. Schauen wir mal.

Bild: Der Camino Francés, die 790km lange Wanderstrecke von Frankreich durch Spanien, mit veganen und vegetarischen Hostels und Restaurants angezeigt.

@head Also ich hab das von einem “Christian Siebert”, kann sein, dass da in der stillen Post was verloren gegangen ist.

Ich weiß, dass jede:r Bahnangestellte ab Direktor eine BC100 bekommen kann, First ab höher. In meinem Anstellungspaket als ich mich damals auf die Stelle in der betriebsmedizinischen Betreuung beworben hatte, war auch von “BC100 First oder Dienstwagen” die Rede. Ich habe damals dann dankend Nein gesagt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bahn 7k Menschen in meiner potenziellen Position oder höher hat (über mir wären im Organigramm sechs Menschen gewesen, und das nur in DB Verwaltung).

Von 7000 Führungskräften bei der Deutschen Bahn, die zwischen Dienstwagen und einer Bahncard 100 wählen können, nutzen gerade mal 300 die Bahncard.

Also diejenigen, die bei der Bahn Verantwortung tragen, fahren lieber Auto.

(Zitat Christian Siebert)

@Gafurr SEHR unwahrscheinlich. ChatGPT ist über den Datensatz von PubMed trainiert, sowie anderer Journals und Standardwerke. Die Implementation wird von einem Gremium aus Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen überwacht.

Gefährlicher als Trump sehe ich die Probleme mit Homöopathie, Heilpraxis, TCM, Akupunktur, EMDR, und sozialpolitischen “Facts don’t matter” Ansätzen im Gesundheitswesen, die sich leider auch dort festgesetzt haben. Zum Beispiel muss ich für alle Validierungen unserer KI immer expressiv Wikipedia zu gewissen Themen ausschließen.

KI ist noch nicht soweit. ML und Data Correlation Engines sind da noch besser.

@Seitansbraten @moeria Bekommst Du aber massiv. Ich bekomme unter #medizin auch Content von Menschen, die zur Medizin so stehen, wie Stalin zu Menschenrechten. Und unter #wandern bekomme ich kotz Fahrradwander-Content.

Die Spieße sind vegan. Jemand wie ich ist ein 500 mal bessere Werbung als die Dogma-meine-Feelings Bubble, und wie ich schon sagte, sei dankbar, dass jemand wie ich diese Dinge hochlobt, denn ohne Menschen wie mich, hättest Du sie nicht. Sechzehn Jahre Kampf um pflanzenbasierte Alternativen in Wirtschaft und Politik haben mich das gelehrt.

Wenn ein geachteter Wissenschaftler sagt “hey, die sind geil”, mit Vegan Hashtag, dann dient das dem Ganzen um einiges mehr, als Menschen, die in Kommentaren wegen dem Honig apoplektisch werden. Das eine ist pragmatische Verbesserung der Essenskultur, nicht immer gleich 100%, aber vegan statt chicken ist besser als chicken, das andere ist religiös-domatischer Purismus. Eines verbessert die Sicht der Welt auf pflanzliche Alternativen, das andere nicht.

@Seitansbraten Oooh, weil ich ein “pseudo” bin, darf ich keine veganen Zutaten und Teile nutzen… dann verzichte ich heute Abend auch auf meine Kartoffeln und morgen auf meinen Salat, gut zu wissen.

Wenn die Welt in den Arsch geht, ist das nicht die Schuld der Omnis die ihr Steak bestellen, sondern Deine, weil Dir Dogma und “sich im Recht fühlen” wichtiger sind als Fakten, Realitäten, und Machbarkeiten.

Aber hast ja recht, ich sollte den armen Veganern keine Sojaprodukte wegessen. Steak it is, da verlierst Du dann nix was Du als Deinen Alleinanspruch siehst.

Und wenn Du glaubst dass Deine Kleingruppe alleine es schaffen würde, vegane Produkte rentabel zu halten, dann bist Du auch in dem Teil sehr realitätsfremd. Ohne uns Vegetarier würdest Du keine veganen Produkte im Supermarkt finden. Also sei ein bisschen dankbarer, denn wir sind nicht nur gut für die Umwelt und den Menschen, wir sind auch die beste Werbung für ein Leben ohne Massentierhaltung. Du, auf der anderen Seite… naja, ich lasse Deinen Kommentar für sich selbst sprechen.

Meinen Honig bekomme ich von meiner lokalen Imkerin, die neben einem Programm für at risk youth auch Geflüchtete aufnimmt. Ihre Bienenvölker sind absolut ein Positiv für die Landschaft hier, vor allem unsere neuen Misch- und Streuwiesen. Mir sind die sehr realen Leichen von Menschen, deren Leben wieder einen Sinn hat, oder die hier in Deutschland willkommen sind und Herzlichkeit erfahren, wichtiger als das hypothetische “aber aber aber die armen Bienen fühlen sich bestohlen.”